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Es werden Posts vom Februar, 2025 angezeigt.

Westafrika 17 Conakry nach Leipzig

Gegen 20 Uhr, nach ca. 35km Conakry, vielen Kaffees und Tees und am Straßenrand rumsitzen, habe ich meinen Rücksack im Hotel abgeholt. Ich fragte dann, ob ich ein Badezimmer für 20 Minuten haben darf, um mich zu waschen und umzuziehen. Das war möglich. Hach. Schön. Das zurecht gelegte Geld war wohl nicht notwendig. Doch einen Teil gab ich dennoch als Tip ab. Ich war dann bereit für Reise. Es war noch ein bisschen zu früh. Ich ging in die Apotheke und dann in ein Restaurant, um das Geld los zu werden. Bier und Pommes. Das Restaurant war nicht meine beste Entscheidung. 200m weiter gab es wirklich leckere Restaurants, lokal und mit gegrilltem Hähnchen. Tja. Jetzt habe ich kein Geld mehr. Dann Taximoto und gesund, nicht selbstverständlich, angekommen. Es wäre ja auch echt schlimm, wenn auf der letzten Etappe was passiert. Schaut mal, welche schönen Stempel ich gesammelt habe! In Frankfurt nochmals Hani getroffen. Für ihn habe ich eine Box Zigaretten und Währungen aus allen Ländern mitgebra...

Westafrika 16 Conakry

Gegen neun machte ich mich in Pita auf den Weg. 10 Minuten später habe ich ein Auto klargemacht. Schlappe 3 Stunden später war das Auto voll und wir sind losgefahren. Keine 10 Stunden später hat mich das Auto mitten im Conakry abgesetzt. 22:00. Wahrscheinlich war ich der erste am Auto. Ich fragte, ob ich doppelt bezahlen darf und den Platz neben dem Fahrer für mich ganz haben darf. Das geht. Umgerechnet 40 €. Es war mir ein bisschen peinlich, dass hinter mir die Leute sich eingequetscht haben. Doch dafür saß ich bequem und hatte sogar einen funktionierenden Sicherheitsgurt. Das Auto sah ganz passabel aus. Das beste bisher. Das erste Drittel der Strecke, bis Mamou, war voll mit Schlaglöchern. Ich dachte, wenn wir so weiter fahren, brauchen wir bis zum nächsten Tag. Doch ab Mamou war die Straße in einem sehr guten Zustand. Das war aber nicht nur positiv. Denn das schnelle fahren war echt riskant. Ich freute mich sehr über den Sicherheitsgurt. Es war ein stop and go, die Verkehrsteilnehme...

Westafrika 15 Pita, Mistaba und die Wasserfälle

Ich nahm ein Mototaxi zum Gare de l’voiture. Dort ein Kaffee. Dann ein Auto nach Pita. Eine Stunde. Das sitze ich doch auf einer Arschbacke ab (ernst gemeint). Die in Airbnb angegebene Position war falsch. Umso zuvorkommender der Eigentümer. Ich wurde abgeholt. Die unterkunft sah in Airbnb schlecht aus. Ich dachte aber, in Labé möchte ich nicht bleiben. Im schlimmsten Fall fahre ich weiter oder doch zurück zur isolierten Insel der Europäer in Labé. Ich wurde aber positiv überrascht. Die Unterkunft ist mehr als passabel. Sehr gut ausgestattet. Eine Waschmaschine! Sehr freundliche Leute. Und mit einem schönen Ausblick. Mistaba, der Bruder der Eigentümer, ist Lehrer. Doch heute, Sonntag, hat er frei. Er bot mir an, mich mit seinem Motorrad zu den Wasserfällen in Kinkon zu nehmen. Ich sagte zu. Die Fahrt war nicht lange. Auf dem Motorrad fühlte ich mich halbwegs sicher, weil er vorsichtig fuhr. Es ist die Trockenzeit und es gab nicht viel Wasser in den Wasserfällen. Die waren aber trotzdem...